2017

Feuerwehr – wie funktioniert das?

Im Landkreis Aschaffenburg existieren zur Zeit 33 Kinderfeuerwehren und die Zahl wird in Zukunft weiter steigen. Hauptziel dieser Kinderfeuerwehren ist die Sicherstellung von Nachwuchs in den einzelnen Freiwilligen Feuerwehren. Dies hat auch der Gesetzgeber in Bayern erkannt und zum 01. Juli 2017 das Bayerische Feuerwehrgesetz geändert. Gemeinden können nun in Bayern in die gemeindlichen Freiwilligen Feuerwehren Kinderfeuerwehren integrieren. Hierfür werden natürlich entsprechende Betreuerinnen und Betreuer benötigt. Viele Feuerwehren greifen hierbei auf Erzieherinnen und Personen zurück die zwar keine Feuerwehrausbildung haben, aber sehr gut mit Kindern umgehen können. Bei den Kinderfeuerwehren ist es sehr wichtig, die Mädchen und Buben spielerisch auf die Feuerwehr vorzubereiten. Deshalb hat das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg sich entschieden für diese Betreuerinnen/Betreuer eine Schulung anzubieten. So konnte Fachreferatsleiter Volker Hock am Samstag, den 11. November 2017 fünf Betreuerinnen von Kinderfeuerwehren um 13.00 Uhr in der Feuerwache Großostheim begrüßen. In einer rund dreistündigen Fortbildung ging Volker Hock zum Beispiel auf die Struktur einer Freiwilligen Feuerwehr ein. Wer hat in der Feuerwehr was zu sagen? Was ist der Unterschied zwischen der gemeindlichen Feuerwehr und dem Feuerwehrverein? Was ist der Kreisfeuerwehrverband und was ist die Kreisbrandinspektion? Aber auch rechtliche Dinge wie das Bayerische Feuerwehrgesetz, oder verschiedene Dienstvorschriften und Verordnungen wurden angesprochen. Zum Abschluss der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es sehr lehrreich und informativ war. Volker Hock händigte allen Teilnehmerinnen eine Bestätigung aus. Er bedankte sich für die rege Teilnahme  und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Anfang November fand zum 6. Mal der Kinotag der Landkreis-Kinderfeuerwehren statt. 191 Kinder und 62 Betreuer aus 18 Kinderfeuerwehren waren am Samstag, 04.11.2017 der Einladung des Fachreferates Kinderfeuerwehr im Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg gefolgt. Die Verantwortlichen des Fachreferates und der Betreiber des Casino-Kinos in Aschaffenburg hatten dieses Jahr den Kinderfilm „Der kleine Vampir“ ausgesucht. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl mussten die Kinder auf beide Vorführräume verteilt werden, bevor um kurz nach 11.00 Uhr die Vorführung beginnen konnte. Ein Großteil der Betreuer traf sich während der Filmvorführung zu einem Kaffee und guten Gesprächen im kinoeigenen Cafe. Nach eineinhalb Stunden war die Vorstellung zu Ende und die Kinderfeuerwehr-Gruppen traten mit bester Laune wieder ihre Heimreise an.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

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Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg hat am Samstag, 14.10.2017 zu einer ganztägigen Fortbildung mit dem Thema: „praktische Brandschutzerziehung in der Kinderfeuerwehr“ ins Feuerwehrgerätehaus Mainaschaff eingeladen. Insgesamt 20 Betreuerinnen und Betreuer aus zwölf Feuerwehren aus den Landkreisen Aschaffenburg und dem Nachbarlandkreis Miltenberg folgten der Einladung. Gedacht war diese Fortbildung für Betreuer, die keine Erfahrung und keine Ausbildung im Bereich Brandschutzerziehung haben.

Um 08:00 Uhr eröffnete Fachreferatsleiter Volker Hock die Veranstaltung. Nach einigen organisatorischen Dingen über nahm Tanja Knoth die erste Ausbildungseinheit. Sie erläuterte die Grundlagen und die vielfältigen Möglichkeiten der Brandschutzerziehung.

Danach wurden die Teilnehmer in drei Gruppen aufgeteilt. In einer Rotation durchliefen die einzelnen Gruppen nun drei Stationen. Station eins übernahm Volker Hock. Zu Beginn des schrieben die Teilnehmer ihre Ideen und Vorstellungen zum Thema „Richtiges Verhalten im Brandfall“ auf ein Plakat. Danach wurden die einzelnen Punkte gemeinsam besprochen und erläutert, wie man dies in der Praxis in den Kinderfeuerwehren umsetzen kann. Schritt für Schritt wurden einzelne Szenarien erklärt, die bei einem Schadensfeuer auftreten können und wie Kinder aber auch Erwachsene richtig darauf reagieren sollen. Natürlich ging Volker auch auf wichtige Hilfsmittel, wie ein Rauchhaus oder eine Fluchthaube ein, welche praxisnah gezeigt und erklärt wurden.

„Notruf richtig absetzen“ war Thema der zweiten Station. Als Referentin fungierte Tanja Knoth. Zu Beginn stand wieder die Gruppenarbeit. Alle konnten wiederum ihre Ideen zum Thema aufschreiben, welche im Anschluss besprochen wurden. Im Anschluss folgten verschiedene Notrufsituationen, bei denen auch auf Besonderheiten eingegangen wurde. Auch verschiedene Notrufmöglichkeiten wie z. B. Notrufsäulen und Handfeuermelder wurden angesprochen. Ein wichtiger Punkt bei den Ausführungen waren die „5 W-Fragen“ und welche Wichtigkeit die einzelnen „W`s“ haben. Zum Abschluss gab Tanja wichtige Tipps um den Kindern das Absetzen des Notrufes zu erleichtern.

Die dritte Station befasste sich mit „Versuche in der Brandschutzerziehung“. Horst Knoth hatte ein kleines Experimentallabor in der Waschhalle des Mainaschaffer Gerätehauses aufgebaut. Aber vor der Praxis stand wiederum die Theorie. Wie bei den anderen Stationen mussten die Teilnehmer zunächst ihre Ideen zu Papier bringen. Horst erklärte was man mit den Kindern vor den Versuchen zuerst besprechen sollte. Unter anderem „was ist ein „gutes Feuer/schlechtes Feuer“, was versteht man unter einem „Verbrennungsdreieck“ oder welche Stoffe sind brennbar und welche nicht. Dann ging es in die Praxis. Bei verschiedenen Versuchen, die die Teilnehmer in ihrer Kinderfeuerwehr nachmachen können, wurden gezeigt wie man mit einfachen Mitteln gute Effekte erzielt. Z.B. Benzindämpfe die sich entzünden, Metallbrände durch Feuer oder eine 9 Volt Batterie, Mehlexplosionen und anderes mehr. Natürlich konnten die Teilnehmer die Versuche auch selbst ausprobieren.

Als letzte und vierte Schulungseinheit musste jede Gruppe selbstständig eine kindgerechte Schulung zum Thema Schutzkleidung in der Feuerwehr ausarbeiten und im Anschluss den anderen Teilnehmern vortragen, die dabei als Kindergruppe fungierten.

Zum Abschluss erhielten alle eine Teilnahmebestätigung. Volker Hock dankte allen für die Teilnahme und der Feuerwehr Mainaschaff für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die gute Verpflegung.

Volker Hock
Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

 

Am Samstag, den 20 Mai 2017 machten sich sechs Personen, darunter vier Mitglieder des Fachreferates Kinderfeuerwehr, auf den Weg in den Landkreis Kronach. Ziel war der 330 Seelen Ort Wickendorf. Die dortige Feuerwehr richtete zum vierten Mal den Kreis-Kinderfeuerwehrtag aus. Nach dreieinhalb stündiger Fahrt erreichten wir um 12:00 Uhr die Festhalle in Wickendorf. Dort wurden wir bereits erwartet und sehr herzlich von Kreisbrandmeister Markus Wachter empfangen. Auch der anwesende Kreisbrandrat und der stellvertretende Landrat waren sehr positiv von unserer Anwesenheit überrascht und begrüßten uns ebenfalls. Nach einer kurzen Eröffnung der Veranstaltung ging es auch schon los. Im Rahmen einer Dorfrally waren insgesamt acht Stationen aufgebaut, bei denen sowohl die Geschicklichkeit als auch „Feuerwehrwissen“ gefragt waren. So musste zum Beispiel aus einem Haufen Kleidungsstücke der Schutzanzug eines Feuerwehrmannes gesucht werden. Oder an einer anderen Station musste die Gruppe auf Zeit eine Wippe in die Waagrechte bringen in dem sich die Gruppe auf der Wippe vorsichtig bewegte.  Auch wir vom Fachreferat liesen es uns nicht nehmen und testeten so manches Spiel. Bei schönem Wetter und hervorragender Führung durch Wickendorf hatten wir sehr viel Spaß und konnten sehr viele schöne Eindrücke mitnehmen. Gegen 16:30 Uhr traten wir gut gelaunt die Heimreise an und wir waren sehr angetan, was die kleine Feuerwehr Wickendorf geleistet hat. Vielen Dank für die tolle Gastfreundschaft. Natürlich haben wir KBM Markus Wachter zu unserem für 2018 geplanten Kreis-Kinderfeuerwehrtag eingeladen und würden uns sehr freuen ihn mit einer Abordnung aus dem Landkreis Kronach bei uns begrüßen zu können

Volker Hock
Leiter FR Kinderfeuerwehr

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Zu einer Fortbildung für Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg lud das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg zum Thema „Umgang mit schwierigen Kindern/Gruppen“ ein. So folgten 16 Teilnehmer am Samstag 13. Mai 2017 um 10:00 Uhr der Einladung in die Feuerwache Großostheim. Als Referent konnte Rene Roller Sozialarbeiter vom Jugendamt Aschaffenburg gewonnen werden.

Nach einer kurzen Begrüßung stellte Rene das Tageskonzept vor. Zu Beginn wollte er von den Teilnehmern wissen wie die einzelnen Kindergruppen ihre Gruppenstunden strukturieren und gestalten. So werden verschiedene Rituale wie zum Beispiel zu Beginn ein Spiel gemacht.

In der ersten Gruppenarbeit ging es dann darum, was wichtig für eine gute Gruppenstunde ist. Die Teilnehmer wurden in vier Gruppen aufgeteilt und hatten eine halbe Stunde Zeit und es wurde dabei intensiv diskutiert. Als Ergebnis wurden folgende wichtige Schlagwörter erarbeitet: Teamarbeit, Abwechslung, kein Leerlauf, Flexibilität, Neugier wecken.

Auf jeden Fall sollte immer eine Nachbesprechung mit den Kindern durchgeführt werden, bei der das Lob an erster Stelle stehen sollte. Auch das Nutzen neuer Medien sollte in der heutigen Zeit selbstverständlich sein.

Im weiteren Verlauf der Fortbildung ging Rene Roller auf verschiedene psychische Krankheiten und dessen Verhaltensauffälligkeiten von Kindern ein, welche die Konzentration und dessen Verhalten in der Gruppe beeinflussen können. Die Betreuer berichteten auch von Kindern in ihren Kinderfeuerwehren mit verschiedenen Problemen und wie sie damit um gehen. Rene ging auch auf die Eigenwahrnehmung und auch auf die Fremdwahrnehmung von Betreuern und Verantwortlichen ein.

Im letzten Unterrichtsblock ging es um die Selbsteinschätzung. So wurden unter anderem folgende Fragen erörtert: Wie sehe ich mich als Betreuer? Welche Ansprüche habe ich als Betreuer an mich? Welche Ansprüche habe ich an meine Kinderfeuerwehr-Kinder?

Zum Abschluss konnte jeder Teilnehmer seine Eindrücke zu dieser Fortbildung, welche als Pilotprojekt stattfand, erzählen. Alle fanden die Veranstaltung sehr informativ und lehrreich. Aber auch sehr gute Vorschläge für weitere Fortbildungen dieser Art wurden gemacht.

Jeder Teilnehmer erhielt aus den Händen von Rene Roller eine Teilnahmebestätigung. Volker Hock (Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr) überreicht Rene Roller noch ein kleines „Dankeschön“, dankte allen für die Teilnahme und wünschte allen einen guten nach Hause Weg.

Volker Hock, Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

[FRKind 01]

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Zum zweiten Mal nach 2015 veranstaltete das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg am Samstag, 11.03.2017 in der Feuerwache Großostheim eine Tagesschulung für neue Betreuer einer Kinderfeuerwehr.Mit einer Beteiligung von 32 Teilnehmern, davon 26 aus dem Landkreis Aschaffenburg und 6 Teilnehmern aus den Nachbarlandkreisen Miltenberg und Main-Spessart, wurden die Erwartungen des Fachreferates weit übertroffen. Fachreferatsleiter Volker Hock stellte zu Beginn das Fachreferat, die Mitglieder und die Aufgaben vor und referierte zu den Themen Rechtsgrundlagen und Versicherungsschutz.Klaus Spitzer vom Jugendamt Aschaffenburg behandelte anschließend in seinem Vortrag die Themen neue Medien, Bildrechte und Umgang mit Fotos und gab viele wertvolle Tipps und Ratschläge.Nach der Frühstückspause wartete Patrick Fath vom Mehrgenerationenhaus MOSAIK Großostheim bereits im Hof auf die Betreuerinnen und Betreuer. Bei verschiedenen Spielen zur Gruppenförderung wurde sehr viel gelacht und alle hatten riesen Spaß.Nach dem Mittagessen hatte Volker Hock das Thema „Didaktik bei Kindern“ vorbereitet. Er zeigte auf, wie eine Gruppenstunde bei Kindern aufgebaut werden sollte und wie lange sich Kinder konzentrieren können. Anhand von zahlreichen Beispielen gab er den Teilnehmern viele Gedankenanstöße und Ideen mit auf den Weg, wie Unterrichtseinheiten attraktiv und kindgerecht gestaltet werden können.Tanja Knoth, ebenfalls vom Fachreferat, referierte zum Thema Brandschutzerziehung. Sie zeigte die vielfältigen Möglichkeiten in der Brandschutzerziehung und die dazugehörigen Hilfsmittel auf. Fachreferatsmitglied Horst Knoth hat zum Ende der Tagesschulung die Themen Unfallverhütung - das kindersichere Feuerwehrhaus und die Gestaltung von Gruppenstunden auf dem Plan. Über Basteln, Spielen, Kennenlernen der Feuerwehr, gab er etliche Informationen zum Aufbau einer Gruppenstunde weiter.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann freute sich über die positive Resonanz zur Tagesschulung und überreichte allen Teilnehmern am Ende des informativen Tages ihre Teilnahmebestätigungen.

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[Seminer Kifeu 01]

Um dem stetig steigenden Bedarf an Nachwuchs-Werbung in den Landkreisfeuerwehren gerecht zu werden, investierte der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg rund 1200 Euro in Werbemittel für die Kinderfeuerwehren. Im einzelnen wurden zwei Bauzaun-Werbebanner, zwei Roll-Up Banner und zwei Bowflags angeschafft! Diese sind speziell für die Werbung im Bereich der Kinderfeuerwehren konzipiert und können von den einzelnen Feuerwehren ausgeliehen werden. Um flexibel bei der Ausleihe zu sein, wurden je ein Werbebanner, ein Roll-Up und ein Bowflag in Großostheim und die übrigen Werbemittel in Michelbach untergebracht. Die Reservierung erfolgt über den Leiter des Fachreferates Kinderfeuerwehr Volker Hock.

[Werbematerialb 01]

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2016

Kinderfeuerwehr-Kinotag 2016 ein voller Erfolg

Am vorletzten Tag der Herbstferien veranstaltete das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg den schon fast traditionellen Kinotag für die Mitglieder der Kinderfeuerwehren. Schon zum fünften Mal in Folge konnte mit dem CASINO Kino Aschaffenburg  der ideale Partner für dieses Event gewonnen werden! So konnte am Samstag, den 05. November 2016 um kurz nach 11:00 Uhr die Vorstellung im restlos gefüllten großen Haus beginnen und alle Kinder waren gespannt auf „Pettersson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“! Dieses Jahr wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt! Insgesamt fanden bei regnerischem Wetter 196 Personen, davon 154 Kinder aus 14 Kinderfeuerwehren den Weg ins Kino. Da im Kinosaal nur 183 Plätze zur Verfügung stehen, versammelten sich ein Großteil der Betreuerinnen und Betreuer im kinoeigenen Bistrobereich und es wurden interresante Gespräche unter Fachleuten geführt! Gegen 12:35 Uhr war die Vorstellung beendet und alle traten gut gelaunt und zufrieden ihren Heimweg an! Aufgrund der positiven Reaktionen der Kinder und Betreuer wurde vor Ort mit dem Verantwortlichen des Kinos beschlossen auch im nächsten Jahr wieder einen Kinotag durch zu führen.

Volker Hock

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr im

Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg

 

 

Regionalkonferenz Kinderfeuerwehr der Deutschen Jugendfeuerwehr

Am Samstag, den 29. Oktober 2016 veranstaltete die Deutsche Jugendfeuerwehr eine Regionalkonferenz an der Landesfeuerwehrschule Bruchsal in Baden-Württemberg zum Thema Kinderfeuerwehr. Deshalb machten sich morgens um 06.00 Uhr vier Kameradinnen und Kameraden aus unserem Landkreis auf den Weg in Richtung Bruchsal. Neben Volker Hock und Horst Knoth vom Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg waren auch Ramona Hock und Markus Stark von der Kinderfeuerwehr Markt Großostheim mit an Bord. Rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Bundesländern  fanden sich in der neuen Feuerwehrschule ein. Zu Beginn wurden in Gruppengesprächen wichtige Themen wie Aufsichtspflicht, Transport von Kindern, Verhalten im Feuerwehrhaus und Kindeswohl erläutert. Im Anschluss begannen die einzelnen Workshops. Dabei wurden in Gruppenarbeiten Lösungsmöglichkeiten und Anregungen zur Brandschutzerziehung, Übertritt von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr und für Spiele zur Gruppenstärkung erarbeitet. Hier konnten wir in allen Bereichen unser Wissen und unsere Erfahrungen sehr gut einbringen! Gegen 16.30 Uhr war die Veranstaltung zu Ende und wir traten wieder die Heinreise an. Neben dem offiziellen Programm konnten wir auch interessante Gespräche mit anderen Betreuerinnen und Betreuer führen. Unser Fazit war eindeutig: In unserem Landkreis wird nicht nur an der Basis in den einzelnen Kinderfeuerwehren, sondern auch auf Kreisebene eine hervorragende Arbeit geleistet, die sich sehen lassen kann!

Volker Hock
Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr im
Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg

 

1. Seminar-Wochenende des Fachreferates Kinderfeuerwehr
vom 23.09. bis 25.09.2016



Am Freitag, den 23. September begann um 17.00 Uhr im landkreiseigenen Schullandheim im Eschauer Ortsteil Hobbach das erste Seminar-Wochenende für Betreuerinnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren aus dem Kreis Aschaffenburg. Insgesamt 27 Teilnehmerinnen nd Teilnehmer folgten der Einladung des Fachreferates Kinderfeuerwehr. Nach ihrer Ankunft bezogen sie ihre Zimmer und machten sich schon mal mit der „Villa Elsava“ vertraut.  Beim anschließenden Abendessen wurden bereits erste Gespräche geführt und Kontakte untereinander geknüpft.  Ab 19.00 Uhr begann dann der offizielle Teil. Fachreferatsleiter Volker Hock begrüßte alle Anwesenden und freute sich über die große Resonanz zu dieser Veranstaltung, welche wohl in Bayern bisher einmalig ist. Nach den organisatorischen Dingen stand der erste Themenblock auf dem Plan.

Volker Hock referierte zum Thema „Aufsichtspflicht“. Unter anderem wurde gemeinsam erarbeitet wer beaufsichtigt werden muss und wer dabei in der Verantwortung steht. Weiter ging er darauf ein wie viel Aufsicht im Einzelnen nötig ist. Auch die rechtlichen Aspekte wurden dabei erörtert. Um 21.30 Uhr ging der erste Tag zu Ende und man traf sich im Gewölbekeller zu einer gemütlichen Runde.
Am nächsten Morgen ging es nach einem leckeren Frühstück in die Turnhalle. Dort wartete Rene Roller vom Jugendamt Aschaffenburg auf die Teilnehmer. Als Trainer für Teambuilding machte er mit interessanten Spielen allen bewusst, dass nur die Gruppe gemeinsam das Ziel erreicht und man immer auf das schwächste Glied Rücksicht nehmen muss. So hatten die Seminarteilnehmer z.B. ein „Minenfeld“ zu durchlaufen, wobei der Läufer Augenbinden trug und von einem Führer gelotst wurde. Am Ende der Unterrichtseinheit wurden die Teilnehmer in vier Gruppen aufgeteilt. Die einzelnen Gruppen hatten die Aufgabe ohne zu reden ein Iglu-Zelt aufzubauen. Natürlich mussten die Zelte von den Gruppen auch wieder ordnungsgemäß abgebaut und verpackt werden.
Nach einer kurzen Pause ging es im Programm weiter. Sabrina Gibhardt von der Feuerwehr Hafenlohr aus dem Landkreis Main-Spessart referierte zum Thema Brandschutzerziehung. Sie präsentierte einfache Versuchsmaterialien und erklärte wie man Brandversuche vorbereitet und gefahrlos durchführt. Weiterhin informierte Sie über Gefahren im Haushalt und im Kinderzimmer und zeigte, wie man diese mit einfachen Mitteln auch Kindern deutlich machen kann.
Die anschließende Mittagspause wurde wieder rege für Gespräche und Ideenaustausch genutzt. Ab 13.00 Uhr begann der dritte Unterrichtsblock an diesem Tag. Referent Patrick Fath vom MOSAIK 
Mehrgenerationenhaus Großostheim griff wieder ganz tief in die Trickkiste und zog alle in seinen Bann. Bei den unterschiedlichsten Gruppenspielen wurde der Gemeinschaftssinn gefördert. Besonders beeindruckt waren alle, dass man nicht immer viel Geld ausgeben muss, sondern mit einfachen Dingen tolle Gruppenspiele durchführen kann. So reicht zum Beispiel eine alte Bratpfanne und ein Ball um viel Spaß zu haben und das Wir-Gefühl zu stärken. Bei Kaffee und Kuchen wurde anschließend erst einmal das Erfahrene sacken lassen und neue Energie getankt.
Zum Ende eines sehr kurzweiligen, lustigen Tages wurde noch einmal ein ernsteres Thema aufgegriffen. 
Antja Baumgart vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Aschaffenburg gab wertvolle Hinweise zum Thema „Integration ausländischer Kinder in die Kinderfeuerwehr“. So berichtete sie von unterschiedlichen Staatsformen und Kulturen. Interessant war auch zu erfahren, dass es in vielen Ländern keine Vereinsstrukturen wie in Deutschland gibt und Kinder aus diesen Ländern somit auch keine Vereine kennen. Am Abend trafen sich alle Betreuerinnen und Betreuer wieder im Gewölbekeller zu gemütlicher Runde. Dort wurden selbst gebastelte Spiele (zum Beispiel „Mensch ärger dich nicht“ in Feuerwehrversion) auf den Tischen ausgebreitet und rege in Anspruch genommen.
Am Sonntag war Basteln mit alten Feuerwehrschläuchen angesagt. Vor der Praxis steht die Theorie. Tanja Knoth vom Fachreferat erklärte deshalb der Gruppe warum basteln in der Kinderfeuerwehr wichtig ist und was dabei alles zu beachten ist. Dann übernahm Horst Knoth, ebenfalls vom Fachreferat, den praktischen Part. Er stellte sehr viele selbst gebastelte Gegenstände vor. Hier reichte das Spektrum vom Klappstuhl über einen Gürtel bis hin zum Adventskranz. Auch kleinen Dinge, wie Namensschilder, Schlüsselanhänger oder Glasuntersetzer fanden große Beachtung. Jeder konnte dann im Anschluss seiner Kreativität freien Lauf lassen und eifrig basteln. Gegen 10.30 Uhr mussten dann alle leider ihren Tatendrang abbrechen, denn das gemeinsame Aufräumen und „klar Schiff machen“ stand noch aus.
Bei der abschließenden Aussprache wurde von allen ein sehr positives Fazit gezogen. Es herrschte die einhellige Meinung, dass es ein sehr informatives, kurzweiliges und lehrreiches Wochenende war, welches auf jeden Fall wieder stattfinden sollte.
Fachreferatsleiter Volker Hock bedankte sich für die rege Teilnahme und überreichte allen Seminarteilnehmern eine Teilnahmebestätigung. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, traten dann alle ihre Heimreise an.
Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg bedankt sich recht herzlich bei allen die zum Erfolg dieses tollen Wochenendes beigetragen haben.

Volker Hock Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr im KFV Aschaffenburg

 


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